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Niki Stein

Regisseur und Drehbuchautor

Niki Stein studierte zunächst Volkswirtschaft in Bonn und Hamburg, dann Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin und arbeitete in der Werbung. Schon während dieser Zeit drehte er zusammen mit Jacki Engelken Kurzfilme, von denen einer ("Vorsicht Sepp!") 1984 auf dem Europäischen Kurzfilmfestival in Berlin den Hauptpreis gewann.
1989 drehte er dann seinen ersten abendfüllenden Film ("Sievers wartet!") für den WDR. Es folgten Drehbuchaufträge, u.a. für den "Tatort". 1992 nahm ihn Hark Bohm in sein Aufbaustudium "Filmregie" auf, das er 1994 "mit Auszeichnung" abschloss. Seit dieser schrieb und inszenierte er bis heute fast 50 Filme, führte aber auch am Theater Regie (zuletzt "Iphigenie" am Staatstheater Mainz) und bei Hörspielen. Er arbeitet er als Dozent und Schauspiellehrer.

Filme der letzten Jahren waren u.a. "Bis nichts mehr bleibt" "Rommel" (2011), "Dr. Gressmann zeigt Gefühle" (2013), "ÖL oder die Wahrheit über den Untergang der DDR" (2015), die Tatorte "Der Inder" (2014) und "HAL" (2016)

Auszeichnungen: Niki Stein hat zahllose Auszeichnungen erhalten, er wurde 6x für den Grimmepreis nominiert, hat den Deutschen Fernsehpreis für "Bestes Drehbuch" und "Bester Film/Beste Regie" (3x), den Bayerischen Fernsehpreis, den FIPA Grand Prix d´Or, "Goldener Gong" u.a.
 

Foto: © Benoît Linder